Mein Name ist Mirco, bin 22 Jahre alt und absolviere zur Zeit die Lehre als Betriebsinformatiker bei SISA.

Ich war vom 6. bis zum 20. März in der Quarantäne, weil ich mit jemandem in Kontakt war, der unter COVID-19 Verdacht stand. Somit musste ich 2 Wochen lang in der Quarantäne bleiben und durfte mit niemandem Kontakt haben. Um das Einkaufen haben sich meine Mutter und mein Bruder gekümmert und brachten mir die Sachen, die ich für diese 2 Wochen brauchte.

Glücklicherweise hatte ich während diesen 2 Wochen nichts. Danach war ich nur ein Tag in meinem Lehrbetrieb, um mich vorzubereiten und alles mitzunehmen, was ich für das Home-Office brauchte. Jetzt arbeite ich von zuhause aus in meinem Zimmer. Ich habe meinen Schreibtisch umgestellt, damit ich in Ruhe arbeiten kann.

Nebst dem Home-Office habe ich zwei Mal die Woche Schule. Voraussichtlich bis zum 8. Juni habe ich Fernunterricht. Die Lehrpersonen senden uns per Mail die Aufgaben, welche wir bis zum Ende des Unterrichts abgeben müssen. Wir kommunizieren mit Google-Meet. Der Lehrer lädt uns in die Konferenz ein, erklärt zusätzliche Hausaufgaben und bei Fragen steht er immer zur Verfügung. Vom 16. März bis voraussichtlich zum 8. Juni gelten die Noten, welche wir in diesem Zeitraum bekommen, nicht.

Nach dem Feierabend mache ich ein paar Übungen, um fitter zu werden. Danach gehe ich nach draussen und treffe mich mit meinen Freunden, natürlich mit dem Mindestabstand von 2 Metern und wir sind auch nicht mehr als 5 Personen. Für uns ist es wichtig, dass wir unseren Kontakt noch behalten können, auch wenn wir nicht viel unternehmen.

Für mich ist es in dieser Zeit ein bisschen schwierig. Sonst habe ich die meiste Zeit immer draussen verbracht, indem ich mit meinen Freunden in die Bar oder am Wochenende zu einer Party ging.

Ich kann es kaum erwarten, dass diese Krise bald vorbei ist und dass ich wieder normal etwas unternehmen kann…

Autor: Mirco Caruso
Abteilung: Technik & Helpdesk
Datum: 05.05.2020