Auch die Situation, dass wir nun beide im Home Office arbeiten, ändert nicht viel an unserem täglichen Ablauf und den Ritualen. Denn unser 13 köpfiges Schlittenhundeteam will auch in der Home Officezeit um 05:30 Uhr gefüttert werden. Somit stehen wir um die genau gleiche Zeit auf wie sonst um 05:20 Uhr. Gehen zu den Hunden und dann heisst es bereits die erste harte Arbeit vom Tag durchführen. Füttern, Wässern und Zwingeranlagen reinigen. Nach gut 45 Minuten ist es dann an der Zeit für einen ersten gemeinsamen Kaffee.

Der schönste Nebeneffekt des Home Office ist für mich, aber auch für die Umwelt, dass ich wie auch viele andere Personen pro Tag knapp 2 Stunden Arbeitsweg sparen kann.Für uns, als Menschen, welche gerne in der Natur sind, ist es nicht nur ein Zeitgewinn sondern auch aus ökologischer Sicht sinnvoll. So können wir in der jetzigen Zeit ein bisschen mehr Zeit am gemeinsamen Frühstückstisch verbringen. Um ca. 07:00 Uhr mache ich mich dann auf den Weg zur Arbeit (Dies sagen wir jeden Morgen spasseshalber so und hat sich gut eingebürgert).

Um nicht alleine zu sein, begleitet mich jeden Tag ein Bürohund welcher dann bei mir den ganzen Morgen liegen und schlafen darf.

Für die lange Zeit im Home Office, habe ich mir extra ein paar Tage zuvor noch einen neuen schönen Schreibtisch und ein Bürostuhl gekauft, damit ich mich am Arbeitsplatz wohlfühle.

Die regelmässigen Coffecall Meetings am Morgen mit dem Team sind wichtig und ich finde sie sind jeweils eine gute Abwechslung, um sich auszutauschen.

Die tägliche Arbeit kann aus meiner Sicht genau gleich effizient und erfolgreich durchgeführt werden, wichtig ist aber, dass man sich wohlfühlt in seinem Heimbüro und einen geregelten Tagesablauf hat.

Die SISA hat in dieser Situation kurzfristig wirklich schnell und professionell gehandelt, denn wir wurden mit allem ausgerüstet was wir für unsere tägliche Arbeit brauchen.

Autor: Sebastian Fretz
Abteilung: Projektleitung
Datum: 22.04.2020