Internationale Verzollungssysteme

Die nationalen Zollsysteme werden immer anspruchsvoller. Obwohl in der EU mit e-customs ein mittelfristig ausgerichtetes Harmonisierungsprojekt im Gang ist, werden die landesspezifischen Softwarevorgaben weiterhin dominieren.

Mit dem neuen e-dec Export Verfahren wurde in der Schweiz die nächste Generation von Zollsoftware in Betrieb genommen. Auch in den EU-Ländern wurden per 1. Juli 2009 neue elektronische Verfahren eingeführt. Es ist offensichtlich, dass internationale und nationale Anforderungen in Zukunft noch stärker wachsen. Dadurch stehen sowohl für die Softwarehersteller als auch für die Zollkunden laufend Softwareerweiterungen  und entsprechende Investitionen an.

Aus diesem Grund geht SISA gezielt Kooperationen mit renommierten ausländischen Zollsoftwareanbietern ein. Bereits bestehen Partnerschaften für Import- und Exportverzollungen mit Deutschland. Die SISA-Kunden -  europaweit tätige Logistikdienstleister sowie Handels- und Industrieunternehmen - können davon profitieren, dass Daten, die in den nationalen ATLAS und e-dec Systemen erfasst werden, über Schnittstellen in das entsprechende ausländische Softwaresystem des Partners übernommen werden. Die einmalige Datenerfassung verhindert Datenredundanz, erhöht die Datenqualität und ermöglicht den SISA-Kunden wesentliche Effizienzsteigerungen sowie Kosteneinsparungen.

Partnerschaften mit Zollsoftwareanbietern weiterer Länder sind in Ausarbeitung.